Trauringe
Die Ringe allgemein sind schon mehr als 21.000 Jahre alt und gehören zu den wichtigsten Schmuckstücke der Geschichte. Schon seit der Antike waren Trauringe bekannt. Sowohl die alten Ägypter als auch die Römer trugen die Trauringe am Ringfinger der linken Hand. Der Grund hierfür war der Glaube, dass eine Ader von diesem Finger direkt zum Herzen und damit zur Liebe führte. Allerdings trugen im antiken Rom nur die Frauen einen Ehe- oder Verlobungsring. Letzterer war meist aus Eisen und galt als Zeichen der Bindung, vor allem aber auch als „Empfangsbestätigung” für die Mitgift. Die meisten Trauringe werden aus Gold, Silber oder Platin hergestellt, da dieses Material lange hält, nicht rostet und zu dem auch noch schöne aussieht. Doch nicht nur derTrauring ist wichtig für die Frau zur Hochzeit. Da gehört das Brautkleid, die Frisur und auch die Fingernägel mit schönem Naildesign dazu. Natürlich muss alles vorher geplant und organisiert werden.
Der Brauch, den Trauring am nach ihm benannten Ringfinger zu tragen, hat sich bis heute erhalten. Während in vielen westlichen Ländern Trauringe am linken Ringfinger getragen wird, ist es in Deutschland, Österreich sowie unter anderem in Norwegen, Polen und Bulgarien üblich, den Ring am rechten Ringfinger zu tragen.
Allerdings war es damals üblich, dass nur die Frauen den Trauring tragen. Erst sehr viel später haben auch die Männer begonnen einen Trauring zu tragen. Der Ring symbolisiert Unzertrennbarkeit, da ein Ring wie die Ehe kein Ende hat. Es gibt noch ein weiteres Symbol, wobei zwei Ringe miteinander verbunden sind und so ähnlich zum Unendlichkeitszeichen aussehen. Genau das symbolisieren sie auch.
Trauringe sind oft mit Inschriften in der inneren Ringschiene versehen. In heutigen Trauringen sind häufig der Name des Partners und das Datum des Versprechens zu lesen, somit hat jedes Paar einen individuellen Trauring und nachher auch Ehering. Der Trauring gilt als Sinnbild der Treue und Beständigkeit und der ehelichen Bindung vor Gott. So wie der Ring keinen Anfang und kein Ende hat, so soll die Beziehung des Paares und der Bund mit Gott ewig währen. Seit dem 13. Jahrhundert gehört der Trauring fest zum kirchlichen Traurituals.
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